Willkommen beim NABU Bad Marienberg

Für Mensch und Natur


NABU Rennerod und Bad Marienberg laden ein:

 

Bunte und artenreiche Wiesen - ein Auslaufmodell in der modernen Grünlandbewirtschaftung?

 

Vortrag von Diplom-Geograph & Biotopbetreuer Markus Kunz           

für Landwirte und Naturinteressierte

 

am 9. März  2018 um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus,

 

Schulweg 12, 56472 Nisterau

 

 

Wiesen und Weiden mit einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten gehören traditionell zum Westerwälder Landschaftsbild. Doch ihr Erhalt gestaltet sich mühsam. Langsam aber stetig nehmen ihre Bestände ab, Schmetterlinge und wiesenbrütende Singvögel verschwinden. Anscheinend passen sie nicht mehr in eine moderne leistungsfähige Landwirtschaft.

Dipl.-Geograph Markus Kunz erklärt vergangene und gegenwärtige Nutzungen von Grünland, stellt gefährdete Tierarten in den Lebensräumen der Mager- und Feuchtwiesen vor. Der Referent mit langjähriger Erfahrung als Berater und Biotopbetreuer zeigt Fördermodelle, die Landwirte bei der Bewirtschaftung solcher Flächen unterstützen.  

Die heutige industrialisierte und globalisierte Landwirtschaft steht in der Kritik:  Mono-kulturen, Pestizide, Nitratbelastung und Massentierhaltung. Dennoch, ohne Bewirtschaftung haben Wiesen keine Chance, können nur durch entsprechende Nutzung erhalten werden.

Nach dem Vortrag bleibt genug Zeit für konkrete fachliche Fragen an den Referenten sowie zum Erfahrungsaustausch untereinander.

Landwirtschaft als wichtige Einkommensquelle bestimmte früher den Lebensalltag der Westerwälder. Heute steht der Landwirt ziemlich allein da, muss qualitätsgerechte und günstige Produkte liefern, um mithalten zu können, hat mit Lupinen, Jakobskreuzkraut, gesetzlichen Auflagen und bürokratischen Förderanträgen zu tun. Landwirtschaftliche Fragen sind den meisten Bürgern fremd, denn ihre Arbeitswelt ist längst woanders.

 

Wir wollen Verständnis wecken und naturinteressierte und heimatverbundene Menschen einbeziehen. Nur gemeinsam können wir dem artenreichen Grünland im Westerwald eine Zukunft sichern.

Fotos NABU / F. Ebendorff

Jahreshauptversammlung am 15. März 2018

Bei der Jahreshauptversammlung des NABU Bad Marienberg präsentieren Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Suche nach Schwalben in ihren Heimatgemeinden.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des NABU Bad Marienberg und Umgebung findet am Donnerstag, den 15. März 2018 um 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus (kleiner Saal) in Nisterau statt.

 

Für die Tagesordnung sind folgende Punkte vorgesehen:

 

1.      Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

2.      Vorstellung unserer Tätigkeiten

3.      Kassenbericht

4.      Bericht der Kassenprüfer

5.      Entlastung des Vorstandes

6.      Der Star - Vogel des Jahres 2018

7.      Ausblick 2018

        

8.      Präsentation: Schwalbenerfassung 2017 im Hohen Westerwald. Schülerinnen und

         Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Westerburg stellen ihre Ergebnisse

         vor. Anschließend Diskussion mit dem Biologen Philipp Schiefenhövel von der

         Masgeik-Stiftung Molsberg und den betreuenden Lehrern.

 

 

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme an unserer Jahreshauptversammlung und freuen uns auf einen geselligen Abend. 


Der Star - Vogel des Jahres 2018

Foto: NABU / Valentin Heimer
Foto: NABU / Valentin Heimer

Der Star (Sturnus vulgaris) ist eng mit unserem Leben verbunden – sowohl in der Vergangenheit als auch heute noch. Schon sein wissenschaftlicher Namensteil vulgaris verrät, dass er ein weit verbreiteter, als gewöhnlich eingestufter und alles andere als seltener Vogel ist. Tatsächlich ist der dunkel gefiederte, mittelgroße Star erst bei genauerem Hinsehen eine wahre Attraktion. Zur Brutzeit schillert sein Federkleid in verschiedenen Nuancen. Im Spätsommer kündigen die großen, spektakulären Starenschwärme den nahenden Herbst und baldigen Vogelzug an. Er ist uns vertraut aus den Parks und Gärten, wenn er auf Nahrungssuche über den Rasen flitzt oder sich am Kirschbaum gütlich tut. Wo der Star sein Zuhause hat, belustigt er uns mit seinem „schrägen“ Gesang.

 

Lesen Sie mehr über den Vogel des Jahres 2018...


Veranstaltungskalender 2018 erschienen!

Hier finden Sie das Jahresprogramm der NABU-Gruppen des Westerwaldes


Sammelstellen für Handys und Naturkorken

Auf Initiative der NABU-Gruppe Rengsdorf wurden fünf Sammelstellen für Naturkorken eingerichtet, eine davon in der Regionalstelle. Die Korken werden recycelt und als Dämmstoff verwendet, der Erlös fließt in Kranichschutzprojekte.

 

Hier finden Sie die Liste mit den Sammelstellen!


Resolution zum Rückgang der Artenvielfalt - Insekten in hohem Maß betroffen!

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Resolution zum Insektenrückgang BVV_2016
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Der NABU Bad Marienberg und Umgebung hat sich eine neue Satzung gegeben.


Was tun beim Jungvogelfund?

NABU Bad Marienberg informiert:

Foto: NABU/Heinz Strunk
Foto: NABU/Heinz Strunk

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich beim Naturschutzbund (NABU) Meldungen über scheinbar hilflose Jungvögel. Doch nur vergleichsweise selten benötigen die Tiere tatsächlich Hilfe, erklärt Jonas Krause-Heiber von der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald. „Viele Jungvögel wagen sich in diesen Tagen aus den schützenden, aber mittlerweile eng gewordenen Nestern und Nistkästen, obwohl sie noch nicht flugfähig sind. Damit natürliche Feinde im Ernstfall nicht die ganze Vogelbrut auf einmal entdecken, verteilt sich diese an verschiedene Stellen des Gartens oder Wäldchens. Die Jungvögel stehen durch Bettelrufe in der Regel noch mit ihren Eltern in Verbindung. Sie werden dann weiterhin versorgt und üben das Fliegen“, erklärt Jonas Krause-Heiber. Scheinbar hilflose Tiere sollten zunächst an Ort und Stelle belassen und aus einem Versteck, z. B. hinter einer Fenstergardine, ca. zwei Stunden lang beobachtet werden. Dies ermöglicht den Eltern die ungestörte Kontaktaufnahme. Nur, wenn innerhalb der zwei Stunden kein Elternvogel entdeckt wird oder wenn die Jungtiere offensichtlich verletzt oder nahezu unbefiedert sind, sollte eingegriffen werden. Denn die Chance, dass ein Jungvogel in Freiheit überlebt, ist weit größer als bei einem Aufzuchtversuch, selbst bei fachgerechter Pflege. „Bei akuter Gefahr durch Katzen oder wenn Jungvögel am Rand einer vielbefahrenen Straße sitzen, sollten die Tiere in einen nahegelegenen Busch gesetzt werden. Die Eltern hören die Rufe der Jungen und nehmen diese selbst nach einer Berührung durch den Menschen wieder an, denn der Geruchssinn ist bei Vögeln kaum ausgeprägt. Säugetiere hingegen sollten nicht berührt werden, damit die Elterntiere sie noch als ihre Jungen erkennen“, so Krause-Heiber.

Wer ein offensichtlich verletztes oder verwaistes Tier findet, kann die Kontaktdaten von anerkannten Wildtierpflegestationen zum Beispiel bei den Kreisverwaltungen oder der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald (www.NABU-Rhein-Westerwald.de) erfragen. 


NABU Rhein-Westerwald ruft zur Meldung von

Fledermausquartieren auf

Foto: NABU / Dietmar Nill
Foto: NABU / Dietmar Nill

Die Weibchen unserer heimischen Fledermäuse bekommen je nach Art im Juni meist ein einziges Jungtier, das sie gemeinsam mit anderen Fledermäusen in sogenannten Wochenstuben großziehen. Doch in diesem Jahr bleiben nach Informationen des Naturschutzbund (NABU) Rhein-Westerwald viele der bekannten Fledermausquartiere leer. Auffällig seien gleichzeitig vor allem die aktuell stark zunehmenden Meldungen von erwachsenen Fledermäusen, die geschwächt aufgefunden werden. Der NABU führt dies auf die starken Regenfälle zurück. Diese setzen temporär das Nahrungsangebot für die insektenfressenden Fledermäuse herab und geben den Tieren wenige Möglichkeiten zum Jagen, was zu großen Ausfällen beim Nachwuchs, aber auch bei den adulten Tieren führen kann. Denn direkt nach dem Winter hatten die Tiere kaum Möglichkeiten, ihre Fettreserven wieder aufzufüllen. Wer seinen Garten naturnah gestaltet und beim Einkaufen zu Bioprodukten greift, sorge dafür, dass es in Gärten und auf Äckern wieder mehr Lebens- und Nahrungsraum für Wildtiere wie Fledermäuse gibt, so der NABU. Um weitere Informationen über die aktuelle Situation unserer heimischen Fledermäuse zu erhalten, ruft der NABU Rhein-Westerwald dazu auf, bekannte und neu entdeckte Fledermausquartiere zu melden. Meldungen bitte an: Fledermaus@NABU-RLP.de


Himmelsleiter (Polemonium caeruleum) im Naturschutzgebiet Nisteraue bei Unnau-Korb (Bild: M. Kiehne / NABU Bad Marienberg)
Himmelsleiter (Polemonium caeruleum) im Naturschutzgebiet Nisteraue bei Unnau-Korb (Bild: M. Kiehne / NABU Bad Marienberg)

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

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