Willkommen beim NABU Bad Marienberg

Für Mensch und Natur


Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

Foto: NABU / Marcus Bosch
Foto: NABU / Marcus Bosch

„Stellvertretend für alle Eulenarten haben wir für 2017 den Waldkauz zum Jahresvogel gewählt. Mit ihm wollen wir für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren“, erläutert NABU-Präsidiumsmitglied Heinz Kowalski. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren.

 

Erfahren Sie mehr über den Waldkauz...


Resolution zum Rückgang der Artenvielfalt - Insekten in hohem Maß betroffen!

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Resolution zum Insektenrückgang BVV_2016
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Der NABU Bad Marienberg und Umgebung hat sich eine neue Satzung gegeben.


Was tun beim Jungvogelfund?

NABU Bad Marienberg informiert:

Foto: NABU/Heinz Strunk
Foto: NABU/Heinz Strunk

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich beim Naturschutzbund (NABU) Meldungen über scheinbar hilflose Jungvögel. Doch nur vergleichsweise selten benötigen die Tiere tatsächlich Hilfe, erklärt Jonas Krause-Heiber von der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald. „Viele Jungvögel wagen sich in diesen Tagen aus den schützenden, aber mittlerweile eng gewordenen Nestern und Nistkästen, obwohl sie noch nicht flugfähig sind. Damit natürliche Feinde im Ernstfall nicht die ganze Vogelbrut auf einmal entdecken, verteilt sich diese an verschiedene Stellen des Gartens oder Wäldchens. Die Jungvögel stehen durch Bettelrufe in der Regel noch mit ihren Eltern in Verbindung. Sie werden dann weiterhin versorgt und üben das Fliegen“, erklärt Jonas Krause-Heiber. Scheinbar hilflose Tiere sollten zunächst an Ort und Stelle belassen und aus einem Versteck, z. B. hinter einer Fenstergardine, ca. zwei Stunden lang beobachtet werden. Dies ermöglicht den Eltern die ungestörte Kontaktaufnahme. Nur, wenn innerhalb der zwei Stunden kein Elternvogel entdeckt wird oder wenn die Jungtiere offensichtlich verletzt oder nahezu unbefiedert sind, sollte eingegriffen werden. Denn die Chance, dass ein Jungvogel in Freiheit überlebt, ist weit größer als bei einem Aufzuchtversuch, selbst bei fachgerechter Pflege. „Bei akuter Gefahr durch Katzen oder wenn Jungvögel am Rand einer vielbefahrenen Straße sitzen, sollten die Tiere in einen nahegelegenen Busch gesetzt werden. Die Eltern hören die Rufe der Jungen und nehmen diese selbst nach einer Berührung durch den Menschen wieder an, denn der Geruchssinn ist bei Vögeln kaum ausgeprägt. Säugetiere hingegen sollten nicht berührt werden, damit die Elterntiere sie noch als ihre Jungen erkennen“, so Krause-Heiber.

Wer ein offensichtlich verletztes oder verwaistes Tier findet, kann die Kontaktdaten von anerkannten Wildtierpflegestationen zum Beispiel bei den Kreisverwaltungen oder der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald (www.NABU-Rhein-Westerwald.de) erfragen. 


NABU Rhein-Westerwald ruft zur Meldung von

Fledermausquartieren auf

Foto: NABU / Dietmar Nill
Foto: NABU / Dietmar Nill

Die Weibchen unserer heimischen Fledermäuse bekommen je nach Art im Juni meist ein einziges Jungtier, das sie gemeinsam mit anderen Fledermäusen in sogenannten Wochenstuben großziehen. Doch in diesem Jahr bleiben nach Informationen des Naturschutzbund (NABU) Rhein-Westerwald viele der bekannten Fledermausquartiere leer. Auffällig seien gleichzeitig vor allem die aktuell stark zunehmenden Meldungen von erwachsenen Fledermäusen, die geschwächt aufgefunden werden. Der NABU führt dies auf die starken Regenfälle zurück. Diese setzen temporär das Nahrungsangebot für die insektenfressenden Fledermäuse herab und geben den Tieren wenige Möglichkeiten zum Jagen, was zu großen Ausfällen beim Nachwuchs, aber auch bei den adulten Tieren führen kann. Denn direkt nach dem Winter hatten die Tiere kaum Möglichkeiten, ihre Fettreserven wieder aufzufüllen. Wer seinen Garten naturnah gestaltet und beim Einkaufen zu Bioprodukten greift, sorge dafür, dass es in Gärten und auf Äckern wieder mehr Lebens- und Nahrungsraum für Wildtiere wie Fledermäuse gibt, so der NABU. Um weitere Informationen über die aktuelle Situation unserer heimischen Fledermäuse zu erhalten, ruft der NABU Rhein-Westerwald dazu auf, bekannte und neu entdeckte Fledermausquartiere zu melden. Meldungen bitte an: Fledermaus@NABU-RLP.de


Der NABU Bad Marienberg spendet Bücher zum Thema Tiere und Natur an die Wolfsteinschule Bad Marienberg

Bereits zum vierten Mal in Folge übergab der NABU Bad Marienberg eine Bücherspende an eine Grundschule der Verbandsgemeinde Bad Marienberg.

Auch dieses Mal waren es wieder über 30 Bücher zu den Themen Natur und Umwelt, Tiere und Pflanzen.

Stellvertretend für alle Schüler der Grundschule in Bad Marienberg nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1b mit Schulleiterin Frau Kerstin Leukel, den Lehrerinnen Frau Annika Zeiler, Frau Kim Wagner und der FSJ-Kraft Katerina Papaderakis die Buchspende entgegen.

Annegret Schell, Ludwig Schürg und Markus Schell vom NABU Bad Marienberg erfreuten sich an der Begeisterung der Kinder und hoffen, das bereits große Interesse an Fauna und Flora zu unterstützen.


NEU !


Wölfe in der Bacher Lay?...

NABU-Kindernachmittag mit viel Geheule

 

Der diesjährige Kinder-Nachmittag des NABU Bad Marienberg in der Bacher Lay stand unter dem Motto „Wir sind ein Wolfsrudel!“. 14 Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren tauchten gemeinsam mit ihren Betreuern vom NABU in das Leben der Wölfe ein. In kleinen Gruppen mussten die Kinder Quizkarten suchen und sich gemeinsam über die nach Deutschland zurückgekehrten großen Räuber informieren. Bei verschiedenen Spielen und kleinen Darbietungen konnten sie weitere spannende Dinge über Wölfe erfahren. Als Höhepunkte des Nachmittags erwiesen sich zum einen der Rollentausch mit einer Schafherde, die erfolgreich von drei Herdenschutzhunden gegen den Angriff des Wolfes „Daniel“ verteidigt wurde, wie auch die Begegnung mit Rotkäppchen, bei der sich zeigte, dass es damals gelogen hatte und der Wolf seitdem mit seinem schlechten Ruf zu kämpfen hat. Schließlich fanden die Kinder eine Wolfshöhle, in der nach dem Vorlesen eines Märchens noch einmal gemeinsam geheult wurde. Nach einer Stärkung stellten alle verwundert fest, wie schnell die drei Stunden vergangen waren. Vielen Dank allen beteiligten Helfern und Kindern für den schönen Tag!


Himmelsleiter (Polemonium caeruleum) im Naturschutzgebiet Nisteraue bei Unnau-Korb (Bild: M. Kiehne / NABU Bad Marienberg)
Himmelsleiter (Polemonium caeruleum) im Naturschutzgebiet Nisteraue bei Unnau-Korb (Bild: M. Kiehne / NABU Bad Marienberg)

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

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