Willkommen beim NABU Bad Marienberg

Für Mensch und Natur


Jahreshauptversammlung 2019

Der NABU Bad Marienberg lädt ein

Die Jahreshauptversammlung 2019 des NABU Bad Marienberg und Umgebung findet am Freitag, den 12. April 2019 um 18:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus (kleiner Saal) in Nisterau statt.

 

Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

 

Für die Tagesordnung sind folgende Punkte vorgesehen:

 

1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

2. Vorstellung unserer Tätigkeiten

3. Kassenbericht

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Entlastung des Vorstandes

6. Die Feldlerche - Vogel des Jahres 2019

7. Ausblick 2019

 

Anschließend um 19:00 Uhr laden die NABU-Gruppen Rennerod und Bad Marienberg gemeinsam zu einem Vortrag von Bernhard Walter zum Thema „Das Naturschutzengagement des NABU in Afrika“ ein.

Der Referent Herr Walter ist Leiter der Biologischen Station Gütersloh-Bielefeld. Veranstaltungsort ist ebenfalls das Dorfgemeinschaftshaus Nisterau.

 

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme an unserer Jahreshauptversammlung und freuen uns auf einen geselligen

Abend.


Die Feldlerche - Agrarvogel im Sinkflug

Foto: NABU / Peter Lindel
Foto: NABU / Peter Lindel

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Vogel des Jahres 2019 stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.

 

Lesen Sie mehr über den Vogel des Jahres 2019...


Der NABU Bad Marienberg informiert:

Torffrei gärtnern für den Klima- und Naturschutz

Mit Beginn der Gartensaison 2019 steigt auch wieder der Bedarf nach Blumenerde.

Was viele Hobbygärtner jedoch nicht wissen: In Blumenerden befinden sich oft große Mengen an Torf. Torfabbau ist einer der Gründe dafür, dass in Deutschland 95 % aller Moore zerstört sind, darauf weist der Naturschutzbund (NABU) Bad Marienberg hin. Jährlich werden über drei Millionen Kubikmeter Torfblumenerde in Deutschland verkauft. Mittlerweile werden große Mengen an Torf aus den baltischen Staaten importiert, wo der Verlust wertvoller Lebensräume vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten rasant voran schreitet. Beim Torfabbau werden außerdem riesige Mengen Treibhausgase freigesetzt, die den Klimawandel beschleunigen. Deshalb empfiehlt der NABU Bad Marienberg die Verwendung torffreier Blumenerde. So kann jede/-r auf einfache Art und Weise etwas für den Natur- und Klimaschutz tun. Torffreie Blumenerde besteht aus einer Mischung von hochwertigem Kompost, Rindenhumus, Holzfasern und gelegentlich Kokosfasern. Natürliche Zusätze wie Lavagranulat und Tonminerale sorgen für die optimale Pflanzenversorgung. Aufpassen sollten Verbraucher laut NABU bei der Aufschrift „Bioerde“, auch hier kann noch ein sehr großer Anteil Torf enthalten sein. Weitere Informationen zur natur- und klimagerechten Gartengestaltung sind bei der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald unter der Telefonnumer 02602-970133 erhältlich.


Veranstaltungskalender 2019 erschienen!

Hier finden Sie das Jahresprogramm der NABU-Gruppen des Westerwaldes


Sammelstellen für Handys und Naturkorken

Auf Initiative der NABU-Gruppe Rengsdorf wurden fünf Sammelstellen für Naturkorken eingerichtet, eine davon in der Regionalstelle. Die Korken werden recycelt und als Dämmstoff verwendet, der Erlös fließt in Kranichschutzprojekte.

 

Hier finden Sie die Liste mit den Sammelstellen!


Resolution zum Rückgang der Artenvielfalt - Insekten in hohem Maß betroffen!

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Resolution zum Insektenrückgang BVV_2016
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Was tun beim Jungvogelfund?

NABU Bad Marienberg informiert:

Foto: NABU/Heinz Strunk
Foto: NABU/Heinz Strunk

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich beim Naturschutzbund (NABU) Meldungen über scheinbar hilflose Jungvögel. Doch nur vergleichsweise selten benötigen die Tiere tatsächlich Hilfe, erklärt Jonas Krause-Heiber von der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald. „Viele Jungvögel wagen sich in diesen Tagen aus den schützenden, aber mittlerweile eng gewordenen Nestern und Nistkästen, obwohl sie noch nicht flugfähig sind. Damit natürliche Feinde im Ernstfall nicht die ganze Vogelbrut auf einmal entdecken, verteilt sich diese an verschiedene Stellen des Gartens oder Wäldchens. Die Jungvögel stehen durch Bettelrufe in der Regel noch mit ihren Eltern in Verbindung. Sie werden dann weiterhin versorgt und üben das Fliegen“, erklärt Jonas Krause-Heiber. Scheinbar hilflose Tiere sollten zunächst an Ort und Stelle belassen und aus einem Versteck, z. B. hinter einer Fenstergardine, ca. zwei Stunden lang beobachtet werden. Dies ermöglicht den Eltern die ungestörte Kontaktaufnahme. Nur, wenn innerhalb der zwei Stunden kein Elternvogel entdeckt wird oder wenn die Jungtiere offensichtlich verletzt oder nahezu unbefiedert sind, sollte eingegriffen werden. Denn die Chance, dass ein Jungvogel in Freiheit überlebt, ist weit größer als bei einem Aufzuchtversuch, selbst bei fachgerechter Pflege. „Bei akuter Gefahr durch Katzen oder wenn Jungvögel am Rand einer vielbefahrenen Straße sitzen, sollten die Tiere in einen nahegelegenen Busch gesetzt werden. Die Eltern hören die Rufe der Jungen und nehmen diese selbst nach einer Berührung durch den Menschen wieder an, denn der Geruchssinn ist bei Vögeln kaum ausgeprägt. Säugetiere hingegen sollten nicht berührt werden, damit die Elterntiere sie noch als ihre Jungen erkennen“, so Krause-Heiber.

Wer ein offensichtlich verletztes oder verwaistes Tier findet, kann die Kontaktdaten von anerkannten Wildtierpflegestationen zum Beispiel bei den Kreisverwaltungen oder der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald (www.NABU-Rhein-Westerwald.de) erfragen. 


NABU Rhein-Westerwald ruft zur Meldung von

Fledermausquartieren auf

Foto: NABU / Dietmar Nill
Foto: NABU / Dietmar Nill

Die Weibchen unserer heimischen Fledermäuse bekommen je nach Art im Juni meist ein einziges Jungtier, das sie gemeinsam mit anderen Fledermäusen in sogenannten Wochenstuben großziehen. Doch in diesem Jahr bleiben nach Informationen des Naturschutzbund (NABU) Rhein-Westerwald viele der bekannten Fledermausquartiere leer. Auffällig seien gleichzeitig vor allem die aktuell stark zunehmenden Meldungen von erwachsenen Fledermäusen, die geschwächt aufgefunden werden. Der NABU führt dies auf die starken Regenfälle zurück. Diese setzen temporär das Nahrungsangebot für die insektenfressenden Fledermäuse herab und geben den Tieren wenige Möglichkeiten zum Jagen, was zu großen Ausfällen beim Nachwuchs, aber auch bei den adulten Tieren führen kann. Denn direkt nach dem Winter hatten die Tiere kaum Möglichkeiten, ihre Fettreserven wieder aufzufüllen. Wer seinen Garten naturnah gestaltet und beim Einkaufen zu Bioprodukten greift, sorge dafür, dass es in Gärten und auf Äckern wieder mehr Lebens- und Nahrungsraum für Wildtiere wie Fledermäuse gibt, so der NABU. Um weitere Informationen über die aktuelle Situation unserer heimischen Fledermäuse zu erhalten, ruft der NABU Rhein-Westerwald dazu auf, bekannte und neu entdeckte Fledermausquartiere zu melden. Meldungen bitte an: Fledermaus@NABU-RLP.de


Himmelsleiter (Polemonium caeruleum) im Naturschutzgebiet Nisteraue bei Unnau-Korb (Bild: M. Kiehne / NABU Bad Marienberg)
Himmelsleiter (Polemonium caeruleum) im Naturschutzgebiet Nisteraue bei Unnau-Korb (Bild: M. Kiehne / NABU Bad Marienberg)

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

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