Willkommen beim NABU Bad Marienberg

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Der NABU Bad Marienberg setzt sich für den Natur- und Artenschutz in Bad Marienberg und Umgebung ein. Wir möchten den Menschen, die hier leben und auch den Besuchern von außerhalb die Bedeutung und den Wert der Naturschätze und der Kulturlandschaft des Hohen Westerwaldes zeigen und zu deren Erhalt beitragen. Ein Schwerpunkt des NABU Bad Marienberg besteht darin, jungen Menschen Kenntnis der Natur zu vermitteln. Die Kinder sollen lernen, wie sie selbst aktiv werden und sich im Naturschutz engagieren können.

NABU - Informations- und Werbekampagne gestartet

Unterstützer für lokale Natur- und Artenschutzprojekte in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg gesucht!

04.07.2016

Die NABU-Gruppe Bad Marienberg betreibt praktischen Naturschutz und bringt Kindern und Erwachsenen die Natur näher. Zur Vorstellung ihrer aktuellen ehrenamtlichen Aktivitäten in der Verbandsgemeinde und zur Gewinnung neuer Mitstreiter startete die NABU-Gruppe jetzt eine Informations- und Werbekampagne. Mit Informationsmaterial ausgerüstete Studenten werden im Auftrag des NABU die lokalen Naturschutzaktivitäten vorstellen und um Unterstützung für den Umweltverband werben. Sie sprechen hierfür in den Haushalten der Verbandsgemeinde vor. Die Studenten sind an ihren blauen NABU-T-Shirts erkennbar und führen Dienstausweise mit. Sie sind im Rahmen eines Ferienjobs bei einer Agentur angestellt, mit der der NABU seit über 20 Jahren bundesweit zusammenarbeitet. Um auch berufstätige Mitmenschen erreichen zu können, statten die NABU-Vertreter ihre Besuche zwischen 11:30 und 21:00 Uhr ab. Der NABU hofft, durch die persönliche Ansprache viele Personen zu erreichen, die den Verein durch eine Mitgliedschaft unterstützen. Bargeldspenden werden jedoch nicht gesammelt. Wer aktiv bei der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit der NABU-Gruppe Bad Marienberg mithelfen möchte, ist sehr gerne gesehen und sollte sich direkt an die Studenten oder die Ansprechpartner der NABU-Gruppe wenden. Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Über den NABU: Der NABU wurde im Jahr 1899 als „Deutscher Bund für Vogelschutz“ gegründet und hat bundesweit 590.000 Mitglieder und Förderer, davon knapp 50.000 in Rheinland-Pfalz. In der Region Westerwald sind insgesamt 13 NABU-Gruppen ehrenamtlich tätig.

v.l.n.r.: Elias Kock, Katharina Kindgen, Paula Seifert, Mareen Koops, Ralf Hoss, Vanessa Karwicka, Eileen Waschik, Mario Brenner, Julian Yassine, Cedric Ganzer, Hannah Schulte, Lisa Käppeler, Oliver Röwer, Jonas Krause-Heiber
v.l.n.r.: Elias Kock, Katharina Kindgen, Paula Seifert, Mareen Koops, Ralf Hoss, Vanessa Karwicka, Eileen Waschik, Mario Brenner, Julian Yassine, Cedric Ganzer, Hannah Schulte, Lisa Käppeler, Oliver Röwer, Jonas Krause-Heiber

Der NABU Bad Marienberg und Umgebung hat sich

eine neue Satzung gegeben.

Was tun beim Jungvogelfund?

NABU Bad Marienberg informiert:

Foto: NABU/Heinz Strunk
Foto: NABU/Heinz Strunk

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich beim Naturschutzbund (NABU) Meldungen über scheinbar hilflose Jungvögel. Doch nur vergleichsweise selten benötigen die Tiere tatsächlich Hilfe, erklärt Jonas Krause-Heiber von der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald. „Viele Jungvögel wagen sich in diesen Tagen aus den schützenden, aber mittlerweile eng gewordenen Nestern und Nistkästen, obwohl sie noch nicht flugfähig sind. Damit natürliche Feinde im Ernstfall nicht die ganze Vogelbrut auf einmal entdecken, verteilt sich diese an verschiedene Stellen des Gartens oder Wäldchens. Die Jungvögel stehen durch Bettelrufe in der Regel noch mit ihren Eltern in Verbindung. Sie werden dann weiterhin versorgt und üben das Fliegen“, erklärt Jonas Krause-Heiber. Scheinbar hilflose Tiere sollten zunächst an Ort und Stelle belassen und aus einem Versteck, z. B. hinter einer Fenstergardine, ca. zwei Stunden lang beobachtet werden. Dies ermöglicht den Eltern die ungestörte Kontaktaufnahme. Nur, wenn innerhalb der zwei Stunden kein Elternvogel entdeckt wird oder wenn die Jungtiere offensichtlich verletzt oder nahezu unbefiedert sind, sollte eingegriffen werden. Denn die Chance, dass ein Jungvogel in Freiheit überlebt, ist weit größer als bei einem Aufzuchtversuch, selbst bei fachgerechter Pflege. „Bei akuter Gefahr durch Katzen oder wenn Jungvögel am Rand einer vielbefahrenen Straße sitzen, sollten die Tiere in einen nahegelegenen Busch gesetzt werden. Die Eltern hören die Rufe der Jungen und nehmen diese selbst nach einer Berührung durch den Menschen wieder an, denn der Geruchssinn ist bei Vögeln kaum ausgeprägt. Säugetiere hingegen sollten nicht berührt werden, damit die Elterntiere sie noch als ihre Jungen erkennen“, so Krause-Heiber.

Wer ein offensichtlich verletztes oder verwaistes Tier findet, kann die Kontaktdaten von anerkannten Wildtierpflegestationen zum Beispiel bei den Kreisverwaltungen oder der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald (www.NABU-Rhein-Westerwald.de) erfragen. 

NABU Rhein-Westerwald ruft zur Meldung von

Fledermausquartieren auf

Foto: NABU / Dietmar Nill
Foto: NABU / Dietmar Nill

Die Weibchen unserer heimischen Fledermäuse bekommen je nach Art im Juni meist ein einziges Jungtier, das sie gemeinsam mit anderen Fledermäusen in sogenannten Wochenstuben großziehen. Doch in diesem Jahr bleiben nach Informationen des Naturschutzbund (NABU) Rhein-Westerwald viele der bekannten Fledermausquartiere leer. Auffällig seien gleichzeitig vor allem die aktuell stark zunehmenden Meldungen von erwachsenen Fledermäusen, die geschwächt aufgefunden werden. Der NABU führt dies auf die starken Regenfälle zurück. Diese setzen temporär das Nahrungsangebot für die insektenfressenden Fledermäuse herab und geben den Tieren wenige Möglichkeiten zum Jagen, was zu großen Ausfällen beim Nachwuchs, aber auch bei den adulten Tieren führen kann. Denn direkt nach dem Winter hatten die Tiere kaum Möglichkeiten, ihre Fettreserven wieder aufzufüllen. Wer seinen Garten naturnah gestaltet und beim Einkaufen zu Bioprodukten greift, sorge dafür, dass es in Gärten und auf Äckern wieder mehr Lebens- und Nahrungsraum für Wildtiere wie Fledermäuse gibt, so der NABU. Um weitere Informationen über die aktuelle Situation unserer heimischen Fledermäuse zu erhalten, ruft der NABU Rhein-Westerwald dazu auf, bekannte und neu entdeckte Fledermausquartiere zu melden. Meldungen bitte an: Fledermaus@NABU-RLP.de

Der NABU Veranstaltungskalender 2016 ist online!

Der NABU Bad Marienberg spendet Bücher zum

Thema Tiere und Natur an die Wolfsteinschule

Bad Marienberg

Bereits zum vierten Mal in Folge übergab der NABU Bad Marienberg eine Bücherspende an eine Grundschule der Verbandsgemeinde Bad Marienberg.

Auch dieses Mal waren es wieder über 30 Bücher zu den Themen Natur und Umwelt, Tiere und Pflanzen.

Stellvertretend für alle Schüler der Grundschule in Bad Marienberg nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1b mit Schulleiterin Frau Kerstin Leukel, den Lehrerinnen Frau Annika Zeiler, Frau Kim Wagner und der FSJ-Kraft Katerina Papaderakis die Buchspende entgegen.

Annegret Schell, Ludwig Schürg und Markus Schell vom NABU Bad Marienberg erfreuten sich an der Begeisterung der Kinder und hoffen, das bereits große Interesse an Fauna und Flora zu unterstützen.

NEU !

Vogel des Jahres 2016

Foto: NABU/Andreas Hartl
Foto: NABU/Andreas Hartl

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften. Doch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Es wird enger für den farbenfrohen Distelfinken. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2016 wollen NABU und LBV den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld rücken: Der Stieglitz ist unser Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.

 

Unter diesem Link finden Sie viele interessante Informationen zum Stieglitz....

 

Wölfe in der Bacher Lay

 

NABU-Kindernachmittag mit viel Geheule

 

Der diesjährige Kinder-Nachmittag des NABU Bad Marienberg in der Bacher Lay stand unter dem Motto „Wir sind ein Wolfsrudel!“. 14 Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren tauchten gemeinsam mit ihren Betreuern vom NABU in das Leben der Wölfe ein. In kleinen Gruppen mussten die Kinder Quizkarten suchen und sich gemeinsam über die nach Deutschland zurückgekehrten großen Räuber informieren. Bei verschiedenen Spielen und kleinen Darbietungen konnten sie weitere spannende Dinge über Wölfe erfahren. Als Höhepunkte des Nachmittags erwiesen sich zum einen der Rollentausch mit einer Schafherde, die erfolgreich von drei Herdenschutzhunden gegen den Angriff des Wolfes „Daniel“ verteidigt wurde, wie auch die Begegnung mit Rotkäppchen, bei der sich zeigte, dass es damals gelogen hatte und der Wolf seitdem mit seinem schlechten Ruf zu kämpfen hat. Schließlich fanden die Kinder eine Wolfshöhle, in der nach dem Vorlesen eines Märchens noch einmal gemeinsam geheult wurde. Nach einer Stärkung stellten alle verwundert fest, wie schnell die drei Stunden vergangen waren. Vielen Dank allen beteiligten Helfern und Kindern für den schönen Tag!

Himmelsleiter (Polemonium caeruleum) im Naturschutzgebiet Nisteraue bei Unnau-Korb (Bild: M. Kiehne / NABU Bad Marienberg)
Himmelsleiter (Polemonium caeruleum) im Naturschutzgebiet Nisteraue bei Unnau-Korb (Bild: M. Kiehne / NABU Bad Marienberg)

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

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